Tischtennisprojekt der CvW bringt Hessen nach vorn!

Carl-von-Weinberg-Schule kehrt als zweifacher Bundessieger im Tischtennis aus Berlin zurück

„Wir waren in Berlin“: Unter diesem Motto kehrte die Carl-von-Weinberg-Schule vom diesjährigen Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ im Tischtennis zurück. Mit gleich zwei Siegen in der Wettkampfklasse II der Mädchen und Jungen (Jahrgänge 1993 – 1996) konnte man sich als erfolgreichste Schule in Deutschland in die Annalen des alljährlichen Schulsportgroßereignisses eintragen. Bei diesen prestigeträchtigen Vergleichswettkämpfen der besten Schulen aus allen Bundesländern treten an zwei Wettkampftagen knapp 400 Schülerinnen und Schüler gegeneinander an.

Die Mädchenmannschaft der Carl-von-Weinberg-Schule um Mannschaftsführerin Kristin Schulz feierte ihre Feuertaufe erfolgreich und siegte in der Gruppenphase zunächst 7:2 und 9:0 gegen Schulen aus Bayern und Sachsen. Im Spiel um den Gruppensieg kam es dann zur Begegnung mit der ebenfalls ungeschlagenen KGS Schinkel aus Osnabrück (Niedersachen). Mit einer unkonzentrierten Leistung musste man sich am Ende knapp mit 4:5 geschlagen geben. Nach der heilsamen Niederlage im Gruppenspiel ging man nun kämpferisch und mit geschlossener Mannschaftsleistung in die Viertelfinalbegegnung, bei dem der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr auf die Frankfurter Mädchen wartete. Am Ende setzte man sich mit 5:3 gegen das Albert Schweitzer Gymnasium aus Crailsheim (Baden-Württemberg) durch. Allein das Satzergebnis von 15:14 Sätzen für die Carl-von-Weinberg-Schule im Halbfinale zeigt deutlich, dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Gegen das Städtische Gymnasium Löhne (NRW) hieß es am Ende erneut 5:3 und man zog unter grenzenlosem Jubel ins Finale ein. Im Endspiel ging es dann noch knapper zu und erst das Schlussdoppel brachte die Entscheidung: 5:4 und somit Bundessieger 2010 Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt am Main

Die sechsköpfige Jungenmannschaft um die vier Weltmeisterschaftsteilnehmer Gregor Surnin, Marc Rode, Julian Mohr und Jörg Konieczny setzte gleich in der Gruppenphase deutliche Zeichen und man ließ keinen Zweifel am Willen den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen zu wollen. Alle drei Gruppenspiele konnten ohne Niederlage mit 9:0 entschieden werden. Die Schulen aus Sachsen-Anhalt, Bremen und Niedersachsen konnten in keiner Phase des Spiels den Frankfurtern Paroli bieten. Im Viertelfinale musste man dann gegen das Hohenlohe-Gymnasium Öhringen aus Baden-Württemberg antreten und auch hier hielt man sich schadlos und gewann mit 5:0. Das Halbfinale sollte dann das vorweggenommene Endspiel sein. Gegen den Dauerrivalen aus dem Saarland, das Gymnasium am Rotenbühl aus Saarbrücken kam es immer wieder zu Standing Ovations der vielen Zuschauer. Tischtennis-Sport auf höchstem Niveau sorgte für Gänsehaut-Stimmung bei allen Beteiligten. Im entscheidenden Spiel lag Julian Mohr bereits aussichtslos mit 1:6 im Entscheidungssatz zurück und startete eine furiose Aufholjagd. Grenzenloser Jubel dann nach dem verwandelten Matchball. Der erneute Finaleinzug war perfekt. Gegen das Gymnasium Bergteheide aus Schleswig Holstein konnte die Carl-von-Weinberg-Schule dann einen letztlich ungefährdeten 5:3-Sieg einfahren und bei der anschließenden Siegerehrung erneut die Goldmedaillen für die beste Schulmannschaft Deutschlands im Tischtennis in Empfang nehmen.

Aufstellung Mädchen:
Jessica Nies
Anna Kegelmann
Kristin Schulz
Franziska Stuckmann
Wanda Petkovic
Jessica Rieger

Aufstellung Jungen:
Gregor Surnin
Marc Rode
Julian Mohr
Jörg Konieczny
Marc Desch
Dominik Rieger