Herzlichen Glückwunsch!

Fünfter Platz für die Handball-Mädchen bei Jugend trainiert für Olympia!

Am Erfolg beteiligt waren:
Ninti Arnold, Sina Gottfried, Annika Sauer (VFL Goldstein), Anna-Lina Guth, Cara Ningelgen, Hanna Özer, Hande Soylu (TG Bad Soden), Saskia Forberger, Lisa und Nicole Walter (TSG Eddersheim) und Johanna Körner (SG Nied)
Am Erfolg beteiligt waren: Ninti Arnold, Sina Gottfried, Annika Sauer (VFL Goldstein), Anna-Lina Guth, Cara Ningelgen, Hanna Özer, Hande Soylu (TG Bad Soden), Saskia Forberger, Lisa und Nicole Walter (TSG Eddersheim) und Johanna Körner (SG Nied)
Mit einem tollen Erfolg kehrten die Handballerinnen der Carl-von-Weinberg-Schule aus Berlin zurück. Dort waren sie erstmals angetreten, um Hessens Farben im Wettbewerb ‚Jugend trainiert für Olympia’ in der Wettkampfklasse III (Jahrgang `96/`97) zu vertreten. Jahrelang war es den Jungen der Schule vorbehalten, beim Bundesfinale in der Hauptstadt an den Start zu gehen. Hierdurch zusätzlich motiviert zeigten die Mädchen gleich im ersten Spiel wenig Respekt und forderten dem Turnierfavoriten aus Frankfurt/Oder zwar alles ab, mussten sich aber letztlich auch aufgrund der Vielzahl an vergebenen Torchancen (4 Siebenmeter) geschlagen geben. Um weiter im Titelrennen bleiben zu können, musste nun im zweiten Spiel unbedingt ein Sieg gegen den Gastgeber aus Berlin her. Hier zeigten die Mädchen um Spielmacherin Hanna Özer nach schwacher erster Halbzeit trotz Rückstand keine Nerven und drehten das Spiel noch zu einem deutlichen Sieg. Der verdiente Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen Bremen zum Abschluss des ersten Turniertags eröffnete weiterhin alle Möglichkeiten.

Doch bereits im ersten Spiel der Zwischenrunde wurde deutlich, dass die Bäume in diesem Jahr (noch) nicht ganz in den Himmel wachsen würden. In der Partie gegen Nordrhein-Westfalen war man von Beginn an chancenlos und musste eine ebenso deutliche wie verdiente Niederlage hinnehmen. Auch wenn damit die Chance ins Halbfinale einzuziehen verspielt war, war der Erfolgshunger der Mädels dennoch nicht gestillt. Mit viel Wut über die schwache Leistung im Bauch, wurden die Mädchen aus Bayern förmlich überrannt, so dass die Partie um Platz fünf erreicht war. Hier wartete mit dem Sportgymnasium aus Leipzig eine weitere Kaderschmiede aus den neuen Bundesländern.

Mit einer sowohl kämpferischen als auch spielerisch überzeugenden Leistung zeigten die Goldsteiner Mädchen nochmals ihre große Charakterstärke, die sie bereits das gesamte Jahr auf dem Weg nach Berlin ausgezeichnet hatte. Nach ausgeglichenem Spielverlauf konnten die CvW-Mädels in der Schlussphase nochmals die letzten Kraftreserven mobilisieren, um das Spiel für sich zu entscheiden und somit das Turnier auf einem glänzenden fünften Platz zu beenden.
Das tolle sportliche Abschneiden wurde durch ein interessantes und spektakuläres Rahmenprogramm abgerundet. Auf der Heimfahrt waren sich alle Spielerinnen sowie das Trainergespann Anna Burgdorf und Christian Blank einig: „Dies soll nicht der letzte Auftritt der CvW-Mädels in Berlin gewesen sein!