CvW Schule wird mit Lob überhäuft und scheitert nur an der eigenen Abschlussschwäche vor dem Tor

Jugend trainiert für Olympia Bundesfinale Leistungssportprojekt Fussball (Mädchen)

CvW Schule wird mit Lob überhäuft und scheitert nur an der eigenen Abschlussschwäche vor dem Tor.
Am Ende sprang ein ordentlicher einstelliger Tabellenplatz heraus.

Am ersten Turniertag kam die Carl-von-Weinberg-Schule trotz spielerischer Überlegenheit nicht über den dritten Platz in der Gruppe A hinaus. Gegen den späteren Turniersieger aus Potsdam war man sogar eine Klasse stärker und erspielte sich zahlreiche Torgelegenheiten. Einzig und allein die mangelhafte Chancenverwertung konnte die 1:3 Niederlage nicht verhindern. Daran änderte auch der zwischenzeitlich verdiente Ausgleichstreffer durch Shirin Scheuer nichts. Im zweiten Spiel gegen Montabaur aus der Pfalz fuhren die Mädels einen ungefährdeten 2:1 Sieg ein. Suzan Pekgüzelyigit und Natalie Stadleder waren in diesem Spiel erfolgreich. Somit hatte man jetzt sein kleines Finale um den Einzug in die Runde der letzten Acht. Gegen Handrup (Niedersachsen) reichte bereits ein Punkt um ins Viertelfinale einzuziehen. Auch in diesem Spiel war die Mannschaft der CvW Schule zwar spielerisch überlegen, scheiterte aber entweder am Aluminium oder an der gut aufgelegten Torfrau der Niedersachsen. Am Ende sprang eine unglückliche 0:2 Niederlage heraus. Damit war der Traum vom Viertelfinale geplatzt.

Am zweiten Turniertag ging es nun darum die Enttäuschung hinter sich zu lassen und Moral zu beweisen. In der Platzierungsrunde 9-16 kam der erste Gegner aus Bremerhaven. Dieser konnte deutlich mit 5:1 besiegt werden. Im Spiel um Platz 9-12 wartete jetzt mit Berlin ein sehr robuster Gegner. In einem hart umkämpften Spiel trennte man sich in der regulären Spielzeit mit 1:1. Caroline Krawczyk, die ein tolles Turnier spielte, ließ beim Ausgleichstor gleich 3 Berlinerinnen stehen und schob eiskalt ins untere linke Eck ein. Im anschließenden 9m Schießen behielten die Mädels der CvW Schule die Oberhand und setzten sich klar mit 3:1 durch. Sarah Sieber konnte hier als Torfrau glänzen und parierte gleich 3 Strafstöße.

Am letzten Turniertag ging es gegen das Saarland um die Plätze 9 und 10. In einem packenden Spiel erzielte Natalie Stadleder zwei Minuten vor Ende der Partie den verdienten 1:1 Ausgleich. Wieder musste das 9m Schießen die Entscheidung herbeiführen. Die Mädels der CvW Schule gaben sich auch hier keine Blöße und gewannen das 9m Schießen deutlich. Sarah Sieber war mit 3 gehaltenen Strafstößen wieder einmal die Matchwinnerin.

Damit konnte mit einer jungen Mannschaft der 9. Platz erreicht werden.
Für die CvW Schule waren am Ball: Svenja Reich, Vanessa Nusser, Jana Löber, Sarah Sieber (1), Selina Latzko (1), Natalie Stadleder (3), Caroline Krawczyk (2), Suzan Pekgüzelyigit (2) und Shirin Scheuer (1).

Außerdem im 9m Schießen erfogreich: Jana Löber (2), Caroline Krawczyk (2), Natalie Stadleder (1), Suzan Pekgüzelyigit (1)

Zu erwähnen ist noch, dass sich mit Svenja Reich eine etatmäßige Feldspielerin in den Dienst der Mannschaft stellte und als Torfrau fungierte.
Von einem persönlichen Highlight kann Sarah Sieber berichten, die Ihr großes Idol Steffi Jones traf und mit Ihr nicht nur ein Foto machen durfte sondern auch von Ihr persönlich ein Präsent nach Hause bekommt.

Vom Brandenburger Tor bis hin zum Checkpoint Charlie wurden außerdem viele Sehenswürdigkeiten Berlins besichtigt.
Shoppintouren durften natürlich auch nicht fehlen. Über den Hackeschen Höfen, den Alexanderplatz bis hin zum Kuhdamm wurde der Geldbeutel gezückt, ehe der Abend mit einem gemeinsamen Pizzaessen am Kuhdamm endete.
Am letzten Tag gab es nach dem Spiel kein Halten mehr. Bevor es zur offiziellen Siegerehrung und Abschlussveranstaltung in die Max Schmeling Halle ging wurde vorher eine original Berliner Currywurst (Curry 36)gespeist. Gestärkt ging es nun in die Halle, wo kräftig gefeiert wurde…