Berlin, Berlin – wir fahren (wieder) nach Berlin!

Leistungssportprojekt Fussball männlich

Bereits zum dritten Mal hintereinander nach 2010 und 2011 qualifizierten sich beim Schulwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ die beiden Schulmannschaften der Carl-von-Weinberg-Schule in der Sportart Fußball männlich im WK II (Jahrgang 1996-1998) und WK III (Jahrgang 1998-2000) für das Bundesfinale in Berlin (23.-27.09.2012).
Auf dem Weg dorthin mussten beide Teams jeweils den Stadt-, Regional- und Landesentscheid gewinnen. Der verdiente Lohn, und ein würdiger Abschluss der „Schulsaison“ stellt die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Berlin (23.-27.09.2012) dar.
Nachdem die Mannschaft des WK III den Stadt- und Regionalentscheid gewinnen konnte, fand am Montag, 11.06.2012 in Grünberg der Landesentscheid statt.
In der Gruppenphase konnte das Team ihre beiden Spiele mit 3:0 gegen Fulda und 2:0 gegen Battenberg gewinnen. Damit errang die Mannschaft mit 6 Punkten und 5:0 (+5) Toren den Gruppensieg und hatte sich für das Halbfinale qualifiziert.
Im Halbfinale traf das Team auf die Mannschaft aus Limburg und erwischte einen sehr guten Start. Bereits nach einer Halbzeit (15 Minuten) stand das Endergebnis von 4:0 fest. Jetzt trennte die „Jungs“ nur noch ein Sieg vom Bundesfinale.
Bild WK III: hintere Reihe stehend von links nach rechts: Tim Steinig, Luca Longhitano, Filip Akentijevic, Stefan Enders, Mohamed Boukayouh, Vighintan Vivek, Josip Pavic, Folker Liebe/Trainer, Niko Arnautis/Trainer; untere Reihe kniend: Mateo Zovko, Manuel Grossmann, Noel Seserko, Max Krippner, Oliver Copik, Noah SchmittRoberto Lavino, Justin Matthews

Der Landesentscheid des WK II fand am Dienstag, 12.06.2012, ebenfalls in Grünberg statt.
Im ersten Gruppenspiel konnte die Mannschaft gegen Geistal mit 2:0 gewinnen und sicherte sich damit schon das Erreichen des Halbfinales, da Geistal schon das erste Spiel gegen Battenberg verloren und damit keine Chance mehr auf ein Weiterkommen hatte. Somit wurde im zweiten Spiel gegen Battenberg lediglich der Gruppenerste ermittelt. Mit dem 1:1 Unentschieden konnte sich das Team zwar als Gruppenerster für das Halbfinale qualifizieren, schaltete aber nach der schnellen 1:0 Führung zu schnell ab, weil sich „alle“ schon sicher fühlten.
Im Halbfinale hieß der Gegner Alsfeld. Dieses Spiel verlief annähernd ausgeglichen, als Daniel Sikorski kurz nach der Halbzeit eine der wenigen Chancen im Spiel nutzen konnte und aus halblinker Position (Torentfernung ca. 20 Meter) den Siegtreffer erzielte. Damit hatte sich das Team für das Finale qualifiziert und spielte um die „Fahrkarte nach Berlin“.
Der Gegner im Endspiel hieß Wiesbaden. Nach ausgeglichenem Spiel mit wenigen Chancen auf beiden Seiten war es wiederum Daniel Sikorski, der mit einem Schuss aus der Drehung aus ähnlicher Position wie im Halbfinale auch hier zum Sieg traf. Heinz Mörschel hatte noch das 2:0 „auf dem Fuß“, konnte aber die sich ihm bietende Chance nicht nutzen. So blieb es beim nicht unverdienten 1:0 und der Teilnahme am Bundesfinale. Herzlichen Glückwunsch!

Bild WK II: hintere Reihe stehend von links nach rechts: Daniel Sikorski, Philipp Fröhlich, Kevin Krawczyk, Carsten Flick, Lukas Watkowiak, Marcel Kowalski, Michael Mende, Konstantin Karsten, Nicolas Stilger, Folker Liebe/Trainer, Mike Reith/Physiothreapeut; untere Reihe kniend: Tim Reith, Heinz Mörschel, Leon Montalvo, Maximilian Deibert, Marvin henrich, Aldin Alibasic
Der Gegner im Finale war Viernheim, die sich durch einen Sieg im Halbfinale gegen Battenberg für das Endspiel qualifizieren konnten. Nach einer sichtbaren Feldüberlegenheit der Frankfurter war es Stefan Enders, der nach 10 Minuten durch eine gute Ballannahme an der Strafraumlinie und einem starken Dribbling die 1:0 Führung erzielen konnte. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach dem Wechsel war Frankfurt zwar weiterhin überlegen, konnte aber zunächst die endgültige Entscheidung noch nicht herbeiführen. Dies gelang in der Mitte der zweiten Halbzeit, als Mohamed Boukayouh eine sehenswerte Kombination zum 2:0 abschloss. Damit war die Entscheidung gefallen. Mit diesem Ergebnis siegten die Spieler der Carl-von-Weinberg-Schule und konnten sich dadurch für das Bundesfinale in Berlin qualifizieren. Herzlichen Glückwunsch!
Der Mannschaft ist für die erbrachte Leistung ein großes Kompliment auszusprechen, da sie von der ersten Minute dieses Wettbewerbes alles für diesen Erfolg getan hat. Dies ist umso bemerkenswerter, da ein Großteil der Spieler dem „jüngeren Jahrgang 99“ angehören und sich überwiegend gegen Spieler des älteren Jahrgangs durchsetzen mussten. Darüber hinaus konnte sich das Team für Berlin qualifizieren, ohne ein Gegentor hinnehmen zu müssen Sehr gut!