Unsere Mädchenfußballerinnen beim Bundesfinale in Berlin 2012

Dejavu: Wieder mit Lob überschüttet und am Ende ein undankbarer 10. Platz

Sonntag: Tag 1

Nach der Ankunft am Berliner Hauptbahnhof und der Akkreditierung für das Turnier sowie das Einchecken im Hotel stand am ersten Tag das kulturelle Angebot Berlins im Vordergrund. Vom Brandenburger Tor über das Holocaustmahnmahl und die Siegessäule wurden erste Sehenswürdigkeiten besichtigt. Anschließend ging es wieder ins Hotel zum gemeinsamen Abendessen.

Montag: Tag 2

Am Montag ging das Bundesfinale los. Unsere Mädels wurden einer sogenannten „Todesgruppe“ zugelost. Im ersten Spiel trennten sich die Mädels gegen das Sportgymnasium aus Magdeburg mit 1:1 (Tor Xueer Chen).
Im zweiten Spiel stand es in einem kampfbetonten Spiel gegen die Eliteschule des Fußballs aus Nürnberg (Bertolt-Brecht-Schule) bis kurz vor Ende der Partie 0:0 Unentschieden. Eine Unachtsamkeit sorgte schließlich für das 0:1. Mit dem Schlusspfiff fingen unsere Mädels dann sogar noch das 0:2, was gleichzeitig der Endstand war.
Im dritten Spiel mussten unsere Mädels mit zwei Toren Unterschied gegen das Sportgymnasium GutsMuts aus Jena gewinnen, um noch ins Viertelfinale einzuziehen.
Leider ging dieses Spiel mit 0:3 verloren, auch wenn unsere Mädels zunächst die Anfangsphase der Partie dominierten. Erst durch einen berechtigten und verwandelten 9 Meter für Jena verlor man den Glauben ans Weiterkommen. Zudem verletzte sich bei dieser Aktion auch noch Torfrau Lina Hofmann. Sie musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Somit musste eine Feldspielerin ab diesem Zeitpunkt das Tor hüten. Zum Glück war alles nicht so schlimm und Lina konnte bereits am Nachmittag entlassen werden.

Dienstag: Tag 3

Nach dem Ausscheiden am Vortag spielten die Mädels nun um die Plätze 9-16 (Trostrunde). Hierbei wurde zunächst das Joachim-Hahn-Gymnasium aus Blaubeuren (Baden-Württemberg) mit 6:1 geschlagen (Tore: je 2x Jana Löber und Shirin Scheuer, je 1x Katharina Plesch und Helena Godmann). Anschließend schlugen die
C-v-W Mädels beim Spiel um Platz 9-12 die Julius-Leber-Schule aus Hamburg mit 5:0 (Tore: 3x Jana Löber, je 1x Suzan Pekgüzelyigit und Xueer Chen).
Nach diesen zwei Siegen qualifizierten sich die Mädels zumindest für das Finale der Trostrunde (Spiel um Platz 9-10).
Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Pizza-Manifaktur hatten unsere Mädels den ganzen Nachmittag zur freien Verfügung. Einige gingen ins Gruselkabinett und andere -wie soll es auch anders sein- zum Shoppen an den Kuhdamm oder zum Alexanderplatz.
Das gemeinsame Abendessen im Hotel rundete den erfolgreichen Tag ab.


Mittwoch: Tag 4

Bevor unsere Mädels das Spiel gegen Magdeburg um Platz 9-10 bestritten, gab es beim Frühstück zunächst ein Geburtstagskuchen und ein Geburtstagsständchen für Suzan, die ihren 16. Geburtstag feiern durfte.
Im Spiel gegen Magdeburg zeigten die C-v-W Mädels ihre beste Leistung. So spielte man sich zahlreiche 100%ige Torchancen heraus, die allerdings nicht zum gewünschten und verdienten Torerfolg führten. Somit endete diese Partie 0:0 (bereits in der Gruppenphase endete die Partie gegen Magdeburg Unentschieden). Aus diesem Grund musste ein 9-Meter-Schießen das Spiel entscheiden. Hier zogen unsere Mädels leider den Kürzeren. Somit stand am Ende ein undankbarer 10. Platz zur Buche.
Nach dem Turnier stand eine Schiffsfahrt über die Spree auf dem Programm. Hierbei genoss man den Blick auf einige Sehenswürdigkeiten Berlins (z.B. den Berliner Dom, das Reichskanzleramt, die Nikolaikirche u.v.m.). Der Tränenpalast an der Friedrichstraße war die letzte kulturelle Besichtigung. Danach ging es wieder zurück ins Hotel, wo man sich sehr ausgiebig für die Abschlussveranstaltung und die anschließende Party im Velodrom vorbereitete. Dort gab es dann kein Halten mehr und es wurde bis zum Ende der Veranstaltung gefeiert, gesungen und getanzt...

Donnertag: Tag 5

Am Abreisetag durften unsere Mädels etwas länger ausschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurden anschließend die Zimmer aufgeräumt und die Koffer gepackt. Jetzt hieß es „Tschüss Berlin“ und hoffentlich bis nächstes Jahr...