Großer Fuß auf kleiner Erde

Ein Bericht aus unserem WPU-Unterricht über unseren ökologischen Fußabdruck

Der WPU-Kurs des Jahrgang 10 „Großer Fuß auf kleiner Erde“ befasst sich mit dem Ökologischen Fußabdruck des Menschen. Dieser Wert ergibt sich aus dem alltäglichen Verhalten und dem Konsum des Einzelnen. Das heißt jeder Mensch hat einen unterschiedlich großen ökologischen Fußabdruck. Fährt man beispielsweise viel mit dem Auto, bevorzugt man doch eher das Fahrrad, muss man unbedingt Obst und Gemüse aus fernen Ländern kaufen oder kann man auch Lebensmittel aus der Region bevorzugen? Bei unserem derzeitigen Verhalten bräuchten wir um die 3 Erden, um den Konsum und die Vorräte unserer Erde auszugleichen. Wir haben aber nur 1 Erde!
Wir alle müssen uns selbst hinterfragen, ob unser persönliches Verhalten nicht zu umweltschädlich ist und ob wir etwas daran ändern könnte. Denn, wenn wir alle so weiter machen, wird die Erde, wie wir sie kennen, sich in den nächsten Jahrzehnten sehr zum Negativen entwickeln.

Der Ökologische Fußabdruck ist ein Messinstrument für unser Naturkapital. Er zeigt, dass wir die Ressourcen für unseren Lebensunterhalt deutlich schneller verbrauchen, als sie erneuert werden können. Er ist auch ein Steuerungswerkzeug für nachhaltige Entwicklung, denn die Verfügbarkeit von natürlichen Ressourcen wird immer mehr zum entscheidenden Faktor des ökonomischen Erfolges.
Hier kannst Du deinen persönlichen Fußabdruck ausrechnen:
www.footprint-deutschland.de/inhalt/berechne-deinen-fussabdruck

Das MHKW Frankfurt GmbH

Die Fotos zeigen das Werk und einen Schüler beim Kranfahren.
Am 27.Sep.2012 besuchten wir das MHKW (Müllheizkraftwerk) Frankfurt in Nordweststadt.
Der Müll, den alle Frankfurter produzieren, wird von den Firma „FES“ abgeholt und zu dem MHKW Frankfurt gebracht und dort wird der Müll zu Strom und Wärme umgewandelt. Durch die Modernisierung des Kraftwerks wird in Zukunft nicht nur die Nordweststadt mit Strom und Wärme versorgt, sondern auch der neue Stadtteil „am Riedberg“ mit Fernwärme versorgt. Zusammen mit den Betreibern der AVA und des HKW- die FES und die Mainova AG- beginnen mit den Planungen zum Betrieb eines hochmodernen Müllheizkraftwerkes- dem MHKW Frankfurt. (Text: Alex, Marvin, Max)

Wir haben uns auch mit dem folgenden Thema, dem Wasser-Fußabdruck beschäftigt:

Der Wasser-Fußabdruck

Jedes landwirtschaftliche und industrielle Erzeugnis verbraucht Wasser. Für beispielsweise ein Kilogramm Rindfleisch werden etwa 16.000 Liter Wasser benötigt. Alleine für Kaffee werden 140 Liter Wasser für eine Tasse verbraucht.
Quelle und weiterführende Informationen:
www.virtuelles-wasser.de oder www.waterfootprint.org
Nach wasserwirtschaftlichen Schätzungen verteilt sich der Wasserverbrauch in Liter pro Kopf und Tag etwa wie folgt:

3 l für Trinken und Kochen
7 l zum Geschirr spülen
7 l zum Putzen
5–15 l für die Körperpflege
20–40 l für Duschen (Baden nicht inbegriffen)
30 l zum Wäsche waschen
40 l für die Toilettenspülung
Hier eine pdf Datei, welche den Wasserbrauch der Deutschen darstellt:
(Text Michael und Carsten)

Was ist CO²?

CO² also Kohlendioxid ist ein Stoff der entsteht, wenn in Fabriken etwas hergestellt wird, jemand mit dem Auto fährt oder jemand ausatmet. CO² ist nicht ganz unwichtig für unsere Umwelt, denn Bäume wandeln es in Sauerstoff um. Aber zu viel CO² ist schädlich.
Verringerung des CO² Ausstoßes am Beispiel von Lebensmitteln
Äpfel, die in Deutschland angebaut werden, haben keinen langen Transportweg zu den Geschäften, daher wird nicht so viel CO² verbraucht, wie bei Äpfeln, die aus Holland kommen, da der Transportweg viel länger ist. Das heißt, um den CO² Ausstoß zu reduzieren, kann man darauf achten, Lebensmittel aus der Gegend zu kaufen. Natürlich gibt es auch viele andere Möglichkeiten CO² einzusparen.
Wir haben uns Tetrapacks, die in der Cafeteria verkauft werden, mal genauer angeschaut.
Tetrapacks bestehen aus verschiedenen Schichten: Pappe, Plastik und Aluminium. Daher sind sie schwerer zu entsorgen als Mehrwegflaschen, das heißt sie sind umweltschädlicher. An unserer Schule werden folgende Mengen an Tetrapacks und Mehrwegflaschen verkauft:

150 Eistee in einem Monat
20-30 Cola, Cola light in einem Monat
Eistee wurden 10 zurückgegeben
Cola/light wurden 5 zurückgegeben
(Text: Anne und Laura)

Vergleich Entwicklungs- und Industrieland

Hallo liebe Schülerschaft,
wir erklären euch zum Schluss, wozu unser Projekt ,,Footprint“ da ist. Das Projekt ist dazu da, um eine neue Weltanschauung zu ermöglichen und die Augen zu öffnen. In Bezug auf unsere Erde, genauer den Sudan und die USA. Obwohl diese beiden Länder in Punkto Einwohnerzahl fast identisch sind, gibt es beträchtliche Unterschiede, in Bezug auf Fläche, Strom, CO²-ausstoß, Rohölexporte, Wasserverbrauch und die Lebensqualität.

Während der Sudan jährlich 13,79 Millionen MT(Megatonnen) ausstößt, produziert die USA ungefähr das Tausendfache des Ausstoßes des Sudans. Weiterhin rührt diese Umweltverschmutzung daher, dass sowohl der Sudan, als auch die USA pro Tag mit der Gewinnung von Rohöl (Sudan) 452,000 bbl (Barrel) (USA 9,023,000 bbl) viel Energie verbrauchen und somit die Umwelt stark belasten. Damit wären wir beim Stromverbrauch von beiden Ländern: 3,899 Milliarden kWh (Wattstunde) bis 4,611 Milliarden kWh.
Das alles geschieht auf einer Fläche des Sudans mit einer Fläche von 1.886,058 km² und bei den USA mit einer Fläche von 9.826,675 km². Außerdem mit einem Wasserverbrauch von 37,32 cu kwh beim Sudan und 477 cu kwh bei den USA.

Erschreckende Unterschiede der Länder bei etwa gleicher Population (Sudan 34 Millionen) (USA 31 Millionen) Einwohnern.

Ein Text verfasst von der
WPU-Gruppe Footprint (Großer Fuß, auf kleiner Erde) von Burakcem, Lukas und Taslim.
In Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Herr Feder.