Nächstes Jahr holen sie Gold!

„Jugend trainiert für Olympia“: Beim Bundesfinale 2013 in Berlin erreichten die unsere Fußballerinnen der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1999-2001) den 13. Platz. Eine verletzte Torfrau und nicht abgerufenes Potential sorgten für eine Platzierung auf den hinteren Rängen.

Im diesjährigen Herbstfinale des Wettbewerbs „Jungend trainiert für Olympia“ konnten die CvW-Spielerinnen die hochgesteckten Ziele, in die Runde der besten acht Schulmannschaften Deutschlands zu kommen, leider nicht erreichen. Nach einem guten Start in das Turnier mit zwei Unentschieden gegen das Sportgymnasium Neubrandenburg und gegen die Sportschule aus Potsdam war der zweite Platz in der Gruppe zum Greifen nah – wenn nicht das letzte Gruppenspiel aus dem Ruder gelaufen wäre: Zwei unnötige Gegentore von der Freien Christlichen Schule aus Ostfriesland und eine Kopfverletzung der Torfrau Saskia Reiser bei einem 1:2-Rückstand sorgten für große Unsicherheit und das Spiel konnte nicht mehr gedreht werden. Enttäuscht ging es in die Platzierungsrunde der Plätze 9-16.

Etwas gehemmt konnten die CvW-Spielerinnen ihr Potenzial im nächsten Spiel gegen die rheinlandpfälzische Kooperative Gesamtschule Kirchberg nicht abrufen. Der verlorene Glaube an sich selbst gepaart mit einem Konzentrationsmangel sorgten dafür, dass die Pechsträhne mit einer 2:0-Niederlage ihren Lauf nahm. In der darauffolgenden Qualifikationsphase um die Plätze 13-16 setzten sich die CvW-Spielerinnen mit einem souveränen 8:0-Sieg gegen das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium aus Sachsen durch und das Potenzial der Mannschaft trat wieder zutage. Im letzten Turnierspiel um Platz 13/14 ließ der Sieg lange auf sich warten.

Als spieldominierende Mannschaft mit vielen ungenutzten Torchancen kamen die CvW-Spielerinnen in der regulären Spielzeit gegen das saarländische Gymnasium aus Rotenbühl über ein 0:0 nicht hinaus. Das anschließende 9-Meter-Schießen war an Spannung nicht zu überbieten und dank „Ersatztorfrau“, Katharina Kühn, landete die CvW dann nach einem 3:2 doch noch auf Platz 13. Unter dem Strich bleibt ein Wehrmutstropfen, aber auch die hoffnungsvolle Aussicht mit einem Perspektivteam im nächsten Jahr die Qualifikation für Berlin wieder zu erreichen...