In der Holzwerkstatt

Ein Bericht von Eric aus der 9d.


In der Holzwerkstatt stellen wir aus Holz bspw. Hocker, Hochsitze, Würfel und Theaterrequisiten her. Zuvor entwerfen wir skizzenhaft Möbel, stellen die Entwürfe vor und stimmen für ein zu erzeugendes Produkt ab. Danach fertigt unser Lehrer, Herr Muth, eine Bauanleitung an, nach der wir den Hocker erarbeiten. Die Maße werden auf das Holz übertragen. Es folgen Säge- und Stemmarbeiten. Aus Holzbrettern werden dadurch schöne Hocker.

In der Holzwerkstatt arbeiten wir mit Sägen, Raspeln, Stemmeisen, Hobel und vielen mehr. Wir sägen in das Holz eine Zapfen-Schlitz Verbindung. Dadurch kann man die Holzstücke am Ende perfekt zusammensetzen und verleimen, wenn man sich nicht versägt hat. Falls dies geschehen ist, muss man bei Bedarf aus weiterem Holz dreieckige Keile sägen und diese mit Leim und einem Hammer in die Lücken einsetzen.

Verleimte Hocker werden mit Schraubzwingen befestigt. In der nächsten Unterrichtsstunde kann man die Schraubzwingen entfernen. Überstehende Keile werden nun abgesägt und ausgearbeitet. Entweder mit einer Raspel, mit einem Hobel oder mit Schleifpapier. Wenn dies geschehen ist, ist der Hocker fertig gestellt. Die Hocker sind für mehrere Dinge gut: man kann in ihnen Schuhe abstellen, sie aufeinander stapeln, als Bücherregal verwenden oder die normale Variante zum Sitzen bevorzugen.

Die Arbeiten mit den Werkzeugen erfordern viel Geschick und Aufmerksamkeit, weil das Holz keinen Fehler verzeiht. Wir brauchen für einen Hocker ein ganzes Halbjahr. Danach können wir eine Zeichnung selber entwerfen und andere Holzwerke bauen.
Die Arbeit in der Holzwerkstatt macht viel Spaß, man kann sich mit anderen unterhalten und dabei ein Kunstwerk bauen. Ich würde die Holzwerkstatt nur weiter empfehlen.

Text: Eric Grünewald (Klasse 9D)