Fake oder war es doch nur ein Spaß?

Paulina, Kristina und Isabell aus der 8b berichten von der Theateraufführung über Cyber-Mobbing im 8. Jahrgang.

Am 01.04.2014 besuchte der komplette 8. Jahrgang, der Carl-von-Weinberg-Schule eine Theateraufführung in der Aula. Dort zeigte die Gruppe Ensemble Radiks aus Berlin ein 60 minütiges Stück über das Thema Cyber-Mobbing. Der Titel des Stückes lautete „Fake oder war doch nur Spaß“ geschrieben von Karl Koch.

In diesem Stück geht es um ein 17-jähriges Mädchen namens Lea, die ihre Träume verwirklichen will. Ihr Traum ist es eine Sängerin zu werden, denn als ihre Mutter noch lebte, übte diese den gleichen Beruf aus. Deswegen geht Lea auch zu einer Agentur, bei der sie unter Vertrag genommen werden möchte. Sie will eigentlich gemeinsam mit ihrer Freundin Nadine zu dem Termin gehen, doch diese meldet sich nicht mehr. Aus diesem Grund geht Lea alleine. Der Agenturchef ist begeistert von Lea und will sie sofort unter Vertrag nehmen, doch dafür braucht Lea erst mal die Einwilligung ihres Vaters. Der aber ist nicht begeistert von Leas Traum und unterzeichnet den Vertrag deswegen nicht.

Zuvor ist Nadine bei dieser Agentur und will unter Vertrag genommen werden, schafft es aber nicht. Durch die Absage der Agentur ist Nadine sehr wütend und fängt an Lea das Leben zur Hölle zu machen. Die Attacken gehen meist nur über das Internet. Lea will sich gegen diese Aktionen zur Wehr setzen, doch das geht nach hinten los. Ihre Versuche scheitern und das macht Lea schwer zu schaffen. Mit Hilfe von ihrem einzigen Freund Jo stellt sie ein Video ins Internet, in dem sie den Mobbern die Stirn bieten will. Am Ende schafft sie es physisch nicht mehr und bricht zusammen. Das ist das Zeichen für Jo, dass er endlich etwas unternehmen muss. Er informiert die Polizei und Lea bekommt Hilfe in einer Psychiatrie. Die Mobber bekommen eine angemessene Strafe. So kann Lea ein neues Leben auf einer neuen Schule beginnen.

Die Meinungen im 8. Jahrgang dazu sind sehr unterschiedlich. Die Mehrheit findet die Schauspieler talentiert, doch man merkte, dass sie keine Pädagogen waren, die die Schüler von Cyber-Mobbing abhalten können. Jedoch kommt das Stück relativ gut an, da es lustig und lehrreich zugleich ist. Gut an der Aufführung ist auch, dass die Schauspieler sich nach dem Stück noch bereit erklären, Fragen von den Schülern zu beantworten.

Das Stück zeigt, dass man nicht mobben soll, denn den Gemobbten geht das alles sehr nahe und es kann viele negative Folgen haben.