Besuch in der Julius-Leber-Schule

Der WPU-Kurs „Berufsorientierung“ der 10. Klasse besuchte am 11. Dezember 2014 die Julius-Leber-Schule.

Die Julius-Leber-Schule ist eine Fachoberschule (FOS). Diese Art von Schule besucht man in der Regel nach der 10. Klasse, wenn man diese mit einem guten Realschulabschluss abgeschlossen hat und ein Fachabitur anstrebt. Die Julius-Leber-Schule bietet zwei verschieden Fachrichtungen an: Einmal Wirtschaft und Verwaltung und zusätzlich noch Gesundheit. Das bedeutet man hat nach der 10. Klasse noch zwei Jahre Schule.

Im ersten Jahr macht man ein Praktikum, das der Fachrichtung entspricht. Drei Mal in der Woche gehen die Schülerinnen und Schüler in einen Betrieb. An den anderen beiden Tagen haben sie für einmal sechs und einmal acht Stunden Schule.

Unser Tag begann früh, denn wir haben uns gemeinsam mit Herrn Reinke, dem Stufenleiter der 9. und 10. Klassen der Carl-von-Weinberg-Schule, um 7:40 Uhr in der Julius-Leber-Schule getroffen. Herzlich empfangen wurden wir von Frau Heller, der Studiendirektorin der Julius-Leber-Schule. Sie hat unseren WPU-Kurs in mehrere kleinere Gruppen eingeteilt und uns in verschiedene Unterrichtsstunden der 11. Und 12.Klassen zugewiesen. In den kleinen Gruppen haben wir uns vier Stunden lang den Unterricht angeschaut.

Die Klassen bestehen in der Regel aus 25 Schülerinnen und Schülern. Im Unterricht wird derzeit viel wiederholt und unterscheidet sich kaum von unserem Unterricht in der Carl-von-Weinberg-Schule. Zusätzlich zu den üblichen Fächern in der Schule kommen noch Gesundheitslehre oder Wirtschaftslehre. Welches der beiden Fächer man bekommt, hat ebenfalls was mit der Wahl der Fachrichtung zu tun. Genau wie bei uns dauert eine Doppelstunde 90 Minuten, danach haben sie fünfzehn Minuten Pause. Wer mehr als 25% im Unterricht in der 11 fehlt, bekommt, unabhängig von Entschuldigungen oder Attesten, die Note 6 für die mündliche Mitarbeit.

In der Pause haben wir uns etwas mit den Schülern unterhalten und wurde freundlich mit in deren Gespräche eingebunden.
Nach der vierten Unterrichtstunde haben wir, der WPU-Kurs, ein Abschlussgespräch mit Frau Heller geführt. Sie hat uns nochmal genau erläutert, welche Noten wichtig sind, um an dieser Schule angenommen zu werden. In den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch darf im Zeugnis keine Note 4 in einem Grundkurs vorhanden sein. Auch die Wahl des Praktikumsplatzes spielt eine Rolle.
Im Großen und Ganzen fanden wir den Schnuppertag alle super, denn wir haben die ersten Eindrücke gesammelt und konnten uns ein eigenes Bild über die Julius-Leber-Schule verschaffen.

Janine Schmidt 10b