In der Apotheke

Ich war bei meinem Tagespraktikum in der Apotheke und habe viele neue Sachen gesehen, aber dazu später mehr.
Mein Arbeitstag begann um 9:00 Uhr und endete um 17:00 Uhr. Dazwischen gab es von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr Mittagspause, was mehr als ausreichend war.

In der Apotheke habe ich viele neue Einblicke erhaschen können, wie zum Beispiel, dass es sehr viel größer ist als man es von außen sieht und erwartet. Meine Aufgaben waren sehr verschieden, von Müll rausbringen zu Medikamente einsortieren bis sogar Kapseln, Salben und Säfte halbwegs alleine herzustellen. Am meisten mussten wir, also die Apotheker und ich, Salben herstellen. Jedes Medikament, das wir dort herstellen müssen, hat ein bestimmtes Gewicht und eine bestimmte Wirkung, also auch verschiedene Substanzen. Bei den Salben gibt es aber meistens eine gemeinsame Substanz, nämlich die sogenannte „Basis Creme“. Diese Creme hat keine Wirkung und auch keinen außergewöhnlichen Geruch, deshalb ist sie in den meisten Salben auch enthalten. Als aller erstes, wenn man ein Medikament selbst herstellen soll, muss man die Hände und vor allem die Arbeitsfläche desinfizieren. Dann holt man alle benötigten Substanzen aus dem Schrank oder manche sogar aus dem Safe. Der dritte Schritt ist alles genau auf der Wage abzumessen und dann alles erst mal mit dem Penistil, das ist so ähnlich wie ein Mörser, in einer Schale rühren. Anschließend gibt man dann die fast fertige Creme in einen speziellen Mixer und der rührt es dann ca. zwei Minuten nochmal ganz gründlich durch. Zu Letzt füllt man die fertige Creme in einen sauberen Behälter und dann ist diese auch schon fertig und für den Kunden abholbereit.
Das war ein kleiner Einblick in den Job eines Apothekers. Mein Fazit des Angebotes von dem Fach WPU und der Möglichkeit ein weiteres Praktikum zu machen ist sehr gut, da man einfach eine Möglichkeit mehr hat sich den richtigen Beruf auszusuchen.
Amir Grabovica, 9d