In der Arztpraxis

Ich mache meinen Betriebstag in einer allgemeinmedizinischen Arztpraxis, bei Herrn Doktor Mutee-Ullah in Frankfurt Rödelheim. Es arbeiten dort sechs medizinische Fachangestellte und ein Arzt.

Mein Arbeitstag beginnt um 8:00 Uhr. Als erstes ziehe ich mir meine Arbeitskleidung an. Danach öffne ich die Fenster und fahre die Computer hoch. Anschließend warte ich bis die Patienten kommen und bediene sie dann an der Anmeldung.

Wenn ein Patient mit einer Wunde oder Verletzung kommt oder der Verband gewechselt werden muss, gehe ich so vor: Als erstes bereite ich im Behandlungszimmer die Sachen für einen Verbandswechsel oder eine Wundbehandlung vor, wie zum Beispiel eine bestimmte Salbe, Desinfektionsmittel, Pflaster und Verband. Dann bitte ich den Patienten in das Behandlungszimmer rein zu kommen und Platz zu nehmen.

Für die Gesundheit und Sicherheit ziehe ich Handschuhe an. Dann schaue ich mir die Wunde oder die Verletzung an, desinfiziere sie erst einmal und tupfe sie ganz vorsichtig ab. Danach creme ich die Wunde mit der richtigen Salbe ein und lege ein steriles Tuch darauf. Zum Schluss kommt der Verband darum.

Weitere Aufgaben an der Anmeldung sind zum Bespiel: Versicherungskarten einscannen, Termine vereinbaren, Arztbriefe einscannen und Dokumente nach dem Alphabet sortieren und anschließend abheften. Meine medizinischen Aufgaben sind: Infusionen und Impfungen vorbereiten und beschriften, Vorräte nachfüllen, Blutdruck, Gewicht und Größe messen und Wunden behandeln.
Ich hab mir diesen Beruf ausgesucht, da es mir wichtig ist mit Menschen zu arbeiten und weil ich mich für die Medizin interessiere. Ich habe mich dort letztes Schuljahr für ein Praktikum beworben und gute Erfahrungen im Praktikum gemacht. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und haben mir viel zugetraut.

Um 12:00 schließt dann die Praxis und ich mache meine Mittagspause.
Danach öffnet die Praxis wieder von 14:00-17:00 Uhr. Um 17:00 Uhr kann ich dann nach Hause fahren.
Der Beruf der medizinischen Fachangestellten macht mir sehr viel Spaß, da ich wie ich schon erwähnt habe, viel mit anderen Menschen zu tun habe und der Umgang mit den Patienten eine Stärke von mir ist. Manchmal, wenn viele Patienten da sind, kann es auch sehr anstrengend sein. Ich kann mir gut vorstellen den Beruf zu lernen und darin zu arbeiten.