Abitur-Ja oder Nein?

Wir, die WPU-Gruppe JG 10 Berufsorientierung, bekamen Besuch von einem ehemaligen Schüler und einer Schülerin der 13. Klasse.

Robin Kirchner und Janina Warschewski erzählten uns von ihrer Schullaufbahn und wie sie in Zukunft weiter machen wollen. Janina kam in der 9. Klasse von einem Gymnasium auf unsere Schule, weil sie dachte, sie würde es dort nicht packen. Jetzt verfügt sie über gute Noten und ist in der 13. Klasse. Sie berichtete uns, dass sie sehr viel Freizeit für die Schule opfern muss, aber trotzdem Zeit für Freunde etc. hätte. Sie erzählte, dass man extrem viel für die Oberstufe lernen muss, wenn man es packen will. Sie wusste damals nicht so genau, was sie werden wollte und hatte deswegen mit der Schule weiter gemacht. Jetzt spielt sie aber mit dem Gedanken Psychologie zu studieren. Janina machte einigen von uns Mut die Oberstufe zu besuchen.

Robin Kirchner ist 19 Jahre alt und studiert im Moment Bauingenieurswesen an der FH Frankfurt. Außerdem ist er eine Vertretungskraft an unserer Schule. Robin besuchte von der 5. bis zur 11. Klasse an der CvW, bis er das Abitur abbrach und einen anderen Weg einschlug. Ab der 10. Klasse hatte er einen Nebenjob bei Rewe und vernachlässigte somit die Schule. Das war aus seiner Sicht der Grund für die schlechten Noten in der 11. Klasse. Er fing ein Praktikum an und vollendete sein Fachabitur an der Julius-Leber Schule. Er berichtete uns, dass er keine Probleme auf der Julius-Leber Schule hatte und er es ganz locker schaffte. Er erläuterte Unterschiede beider Schulen und ermunterte viele dazu, das Fachabitur ebenfalls zu absolvieren.

Wir lernten von den beiden, dass man es mit viel Fleiß schafft, aber wenn man sich nicht sicher ist, sollte man es erst gar nicht versuchen. Besser wäre es dann eine Ausbildung anzufangen.

Bericht von Dominik Wolf, 10f