Garderobenständer aus der Holzwerkstatt

Ein Bericht von Belmin Sekeric und Calvin Mink aus der Klasse 9e über ihre Arbeit in der Holzwerkstatt.


Als erstes haben wir Arbeitsblätter bekommen und über die Regeln des WPU-Unterrichtes gesprochen. Jede/-r Schüler/-in bekam einen Dienst. Es gibt Dienste, wie das Waschbecken reinigen, den Austeildienst der Werkzeuge, am Ende des Unterrichts zu staubsaugen und kehren und noch weitere Dienste. Danach haben wir uns überlegt, wie wir vorgehen sollen. Wir haben Entwürfe gezeichnet über die Statik des Kleiderständers, über die Funktionen und das Nutzen.

Nachdem wir alles besprochen hatten, sind wir gemeinsam in den nahe liegenden Wald gelaufen (mit einer Säge) und haben uns verschiedene Äste und Holzbaumstämme (Tothölzer) genommen. Die Äste und Holzbaumstämme durften nicht lebendig sein, also sie mussten schon etwas länger liegen. Vorab wurde noch besprochen, welcher Schüler in Zweier- oder Gruppenarbeit arbeitet und wer den Kurs in Einzelarbeit durchführt. Als die Klasse in die Werkstatt kam, wurde schon angefangen zu arbeiten. Jede/-r Schüler/-in bekam einen Dienst. Wir haben mit dem Raspeln der Holzbaumstämme begonnen. Da dies etwas dauerte, waren wir in den ersten Stunden nur damit beschäftigt.

Nachdem die ganze Holzkruste ab- geraspelt wurde, kann man das Holz feilen und schleifen. Das Abschleifen des Holzes sollte sehr genau und gründlich gemacht werden. Dies dauerte mehrere Stunden. Als nächstes wurden die „Haken“ des Garderobenständers hinzugefügt. Dieser Vorgang wird so gemacht: Man benötigt dafür erst mal verschiedene Werkzeuge (Nagelbohrer, Handbohrer und Holzleim). Hierfür wird meistens ein Bohrer oder eine Bohrmaschine verwendet. Am Anfang wird der/die Bohrer/Bohrmaschine vorsichtig angesetzt und langsam in das Holz geführt. Danach wird ein Loch gebohrt, sodass der „Haken“ aus Holz hinein passt. Der Haken musste zum Anpassen gespitzt werden. Nachdem das Loch groß genug ist, wird Holzleim eingelassen, damit das Holzstück fixiert wird. Man wartet bis zum Trocknen des Holzleimes. Es werden mehrere Löcher und Haken umgesetzt. Es besteht danach die Möglichkeit das Holz mit Öl einzuölen. Man kann das Holz auch mit verschiedenen Farben lackieren und bemalen. Die verschiedenen Dienste werden jeden Tag von denselben Schülern ausgeführt.

Ein Bericht von Belmin Sekeric und Calvin Mink Klasse 9e