Internationaler Besuch

Ein Bericht über den Deutsch-Japanischen Austausch der Deutschen Sport Jugend

In diesem Jahr traf sich die Deutsche Sport Jugend (DSJ) erneut mit einer Delegation aus Japan. Bei diesem Treffen geht es um einen Austausch zwischen Deutschland und Japan in Bezug auf jugendliche Ehrenamtstätigkeiten. Die DSJ hat ein straffes Programm für die Japaner auf die Beine gestellt. Beim dreitägigen Einführungsprogramm in Frankfurt am Main erhielten die japanischen Fachkräfte Informationen über die Strukturen des deutschen Sports und das Ehrenamt im Sport. Neben einer Stadtführung durch Frankfurt, der Besichtigung der Commerzbank Arena und vielen Vorträgen, stand auch die Carl-von-Weinberg-Schule (CvW) auf dem Programm.

Früh morgens konnten sich die Japaner ein Bild davon machen, wie die Kinder und Jugendlichen der Schule am LSBH ihr Frühtraining in den einzelnen Sportarten absolvieren. Ein Rundgang durch die Räumlichkeiten von LSBH und Olympiastützpunkt Hessen rundeten das Programm ab. Danach ging es mit dem Shuttle für die Asiaten zur Schule. Dort wurden die Trainingsgruppen der jüngeren Jahrgänge beobachtet und die Strukturen beim Gang durch die Schule erläutert. Die Kinder der CvW waren überrascht so viele „fremde“ Personen in ihrer Sporthalle zu sehen. Natürlich wurden dabei auch viele Fotos zur Erinnerung und Dokumentation gemacht.

Danach wurde die Leistungssportkonzeption vorgestellt und ausreichend mit den Gästen diskutiert. Als Abschluss des vierstündigen Programms an der CvW gab es ein Mittagessen in der Cafeteria der Schule.
Die Schule stellt dabei ein Beispiel dar, wie Sportler nicht nur in den jeweiligen Vereinen, sondern auch in der Schule gefördert werden können.

Die Berichterstattung der DSJ überraschte die Japaner sehr, da in Japan ein Ehrenamt nicht so hoch angesehen ist, wie in Deutschland. Dort sind die Kinder und Jugendlichen in der Ganztagsschule und haben kaum Möglichkeiten sich anderweitig zu engagieren. Durch die Sportvereine soll in Japan auch die Gemeinschaft wieder mehr gefördert werden. Ohne ehrenamtliche Hilfe, kann das aber nicht reibungslos funktionieren.

Sara Lisa Zorn