Neue Schulkünstlerin

Mit einem Filmscreening stellt sich die Medienkünstlerin Lisa Weber der Schulgemeinde und deren Gästen vor. Bereits zum 14. Mal wird an der Carl-von-Weinberg-Schule das 1822-Schul-künstlerprojekt durchgeführt. Es ist eine gemeinsame Aktion der Schule, der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Stille Post – ein Videoprojekt

Lisa Weber wird mit Schülerinnen und Schülern das Videoprojekt „Stille Post“ verwirklichen. Im ersten Schulhalbjahr treffen sich die Projektteilnehmer mit der Künstlerin in der Schule, sowie in ihrem Atelier um Einblick in die Arbeitsweise einer Medienkünstlerin zu bekommen und nach dem Prinzip „Stille Post“ ein Skript für ihren gemeinsamen Film zu erstellen. Das Manuskript, bestehend aus Text und Bild dient als Drehbuch für den Film. Die Dreharbeiten zu den verschiedenen Szenen finden während einer Projektwoche im zweiten Schulhalbjahr statt, in der die Teilnehmer vom Unterricht freigestellt sind und mit ihrer Hilfe und der Kunstlehrerin Judith Stegmann ihre eigenen Filmaufnahmen machen dürfen. Zum Ende des Schuljahres 2016 präsentieren die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Lisa Weber und Judith Stegmann ihren Film.

Zur Künstlerin Lisa Weber

Lisa Weber wurde 1985 geboren. Sie lebt und arbeitet in Mainz und Frankfurt. 2004 bis 2013 studierte sie an der Kunsthochschule Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität und erhielt ihren Meisterschülerbrief im Bereich Medienkunst. Ihre Foto- und Videoarbeiten werden national und international ausgestellt.

Ziel des 1822-Schulkünstlerprojektes

Die Stiftung der Frankfurter Sparkasse will mit ihrem Schulkünstlerprojekt Kunstschaffende, Schüler und Lehrer in Kontakt miteinander bringen und den Schulalltag in den unterschiedlichen Fächern außerhalb des Regelunterrichts bereichern. Dies bedeutet für die Stiftung der Frankfurter Sparkasse Basisarbeit in der Förderung von Kunst und Kultur, da in der Schule die Grundlagen für ein Interesse an künstlerischer Arbeit geschaffen werden.

„Das 1822-Schulkünstlerprojekt ist für die Schule, die Schüler und die beteiligten Kunstschaffenden eine anstrengende Sache. Viel Koordinationsaufwand ist nötig, viel Offenheit und Flexibilität. Das Projekt hier an der Carl-von-Weinberg-Schule beweist eindrucksvoll, wie erfolgreich eine solche Aktion in den Schulalltag integriert werden kann,” unterstreicht Ottilie Wenzler, Geschäftsführer in der Stiftung der Frankfurter Sparkasse.