Was kommt nach der 10.Klasse?

Ein Bericht aus dem WPU-Berufsorientierung

Wir, der WPU-Kurs „Berufsorientierung“ der Klasse 10, haben in den vergangenen Wochen immer wieder ehemalige und jetzige Schüler der Carl-von-Weinberg- Schule in unserem Kurs zu Besuch gehabt.

Als erstes war Sara Lisa, eine ehemalige Schülerin aus unserer Schule bei uns zu Besuch und erzählte uns einiges ihre schulische Laufbahn. Sara Lisa ist 19 Jahre alt und wohnt noch Zuhause bei ihren Eltern in Hanau. Sie hat ihr Abitur auf der Carl-von-Weinberg-Schule mit 2,5 abgeschlossen und unterstützt seit diesem Schuljahr als FSJ die Sportprojekte der CvW. Sie trainiert Leichtathletik und sie ist aus diesem Grund in der 9. Klasse auf unsere Schule gewechselt.

Ihre Aufgabe in ihrem FSJ ist es Kinder im Handball von Klasse 8-10 zu trainieren und Schüler von Klasse 5+6 zu betreuen. Ihr Praktikum in der Mittelstufe hat sie im integrativen Kindergarten absolviert. Sara Lisa ist froh ihr Abitur hinter sich zu haben, wobei sie gut damit zu Recht kam und Ihre einzigen Schwächen in Geschichte waren. Sie hat während der Schule noch Leistungssport gemacht und sie hat beides sehr gut hingekriegt.

So hat sich Sara z.B. mit Ihren Mitschülern in der Cafeteria getroffen und in Freistunden Hausaufgaben gemacht. Ihr Plan A ist, dass sie Logopädin werden möchte. Sie hat sich auch bei manchen Betrieben beworben. Sollte Plan A nicht funktionieren, möchte sie Sportkauffrau werden. Wenn Sie die zwei Dinge nicht schafft, dann möchte Sie Lehramt studieren.

In einer weiteren Doppelstunde kamen zwei Schüler, nämlich Sarah (19) und Lars (17) aus der 13.Klasse, zu uns. Wir waren sehr gespannt, was sie über die Oberstufe erzählen würden. Die zwei Schüler aus der 13. Klasse berichteten uns, wie es in der Oberstufe abgeht. Zum Beispiel sagten sie, dass es schon einen großen Unterschied zwischen Mittelstufe und Oberstufe gibt. Man muss in der Oberstufe sehr viel Zeit für das Lernen aufbringen (auch samstags und sonntags), sonst schafft man kein gutes Abitur.

Man bekommt sehr viel Hausaufgaben auf und die Lehrer rennen einem nicht mehr hinterher (Entschuldigungen usw.). Lars ist seit der 8. Klasse in der Carl-von-Weinberg-Schule. Er hat die 6.Klasse übersprungen. Lars möchte sein Abitur unter 2.0 schaffen. Er findet die Oberstufe nicht so schwer. In Deutsch und in Biologie ist er nicht so gut. In Deutsch wegen der Rechtschreibung und in Biologie, weil man viel lernen muss. Aber das bekommt er alles im Griff. Er möchte nach dem Abitur Bioinformatik studieren. Sarah ist seit der 5. Klasse in der Carl-von-Weinberg-Schule. Sie war am Anfang nicht so gut in der Schule. Sie hatte zu Beginn der 9.Klasse eine HSA- Empfehlung. Aber im Lauf der 9.Klasse wurde sie immer besser und besser und jetzt ist sie in der Oberstufe und ist eine gute Schülerin. Ihr Problemfach ist seit der 5.Klasse Mathematik, aber sie bekommt Nachhilfe und es hilft ihr auch.

Als nächstes hat uns Robin Kirchner besucht. Er ist ein ehemaliger Schüler aus der Carl-von-Weinberg-Schule. Letztes Jahr war er Vertretungslehrer an der Carl-von-Weinberg-Schule. Er studiert zurzeit Sozialarbeit und arbeitet nebenbei bei der Alten Oper Frankfurt als Kellner. Er wollte Bauingenieur werden, aber er hat nach einem Semester das Studium abgebrochen, weil er erkannt hat, dass der Beruf nichts für ihn ist. Er hat seinen Hauptschulabschluss mit 2,1 beendet, dann seinem RSA mit 2,6 beendet und dann versucht an der Carl-von-Weinberg-Schule das Abitur zu schaffen.

Aber leider hat er die Oberstufe abgebrochen, weil seine Noten in Mathe und in Physik nicht ausreichend waren. Anschließend ist er in die Fachoberschule der Julius-Leber-Schule gewechselt und hat dort sein Fachabitur im Bereich Wirtschaft und Verwaltung mit 1,8 absolviert. Für Robin war das Niveau in der FOS deutlich geringer als in der Oberstufe.

Unser Fazit zu den Unterrichtsbesuchen ist sehr positiv. Wir haben viele neue Sachen dazu gelernt und haben uns sehr gefreut, dass sich Sara, Lars, Sarah und Robin für uns Zeit genommen haben und uns berichtet haben wie ihre Schullaufbahn aussieht oder aussah.

Marc Steinheil, David Saavedra Soto und Senad Kurta