Besuch bei Fraport

Ein Bericht von Emilie aus der 9d über ihren Besuch bei Fraport

Am Dienstag den 2.2.2016 haben wir einen Ausflug zum Flughafen gemacht. Dieser Ausflug bestand aus einer Bustour über den Flughafen und einem informativen Treffen mit verschiedenen Fraportmitarbeitern, Auszubildenden und Praktikanten.

Wir haben uns um 9:00 Uhr am Flughafen im Terminal 1 in der Halle C beim Schalter 230.1 getroffen. Das hört sich jetzt zwar sehr kompliziert an, aber der Flughafen ist wirklich sehr gut ausgeschildert und daher findet man alles sehr schnell und einfach. 15 Minuten danach kam Frau Hain eine Fraportmitarbeiterin, die uns die Tickets für die Bustour über den Flughafen geholt hat.

Daraufhin kam der Leiter der Bustour, der uns dann durch den Sicherheitscheck geführt hat, bei dem zum Glück alles gut verlaufen ist. Wir hatten den Bus für uns alleine. Dann hat der Mann angefangen über den Frankfurter Flughafen zu sprechen, jedoch war er leider sehr voreigenommen und hat sehr vom Flughafen geschwärmt, aber trotzdem hat er die Bustour sehr spaßig und nicht langweilig gestaltet. Außerdem war sie sehr informativ. Wir haben zum Beispiel erfahren, dass es am Flughafen 80 000 Arbeiter gibt, zwar sind diese nicht alle jeden Tag dauerhaft dort, aber trotzdem ist dies eine riesige Anzahl an Arbeitern. Er hat natürlich auch über den CO2 Ausstoß gesprochen und dabei haben wir erfahren, dass Flugzeuge nur 3,6% zur Umweltverschmutzung beitragen.

Am Flughafen gibt es aber nicht nur Arbeitsplätze, die mit Flugzeugen zu tun haben. 130 Mitarbeiter sind zum Beispiel von der Feuerwehrwache. Selbstverständlich sind auf dem Flughafen die verschiedensten Fahrzeuge vertreten, nämlich 23 000 Fahrzeuge. Der Frankfurter Flughafen ist der internationalste Flughafen auf der Welt und nicht nur ein Flughafen an dem Passagierflugzeuge, sondern auch ein Flughafen an dem sehr viele Frachtflugzeuge starten. Doch die Flugzeuge müssen auch Gebühren bezahlen, um am Flughafen landen zu können. Der Frankfurter Flughafen war der erste, der zwischen lauten und leisen Flugzeugen bei der Zahlung unterscheidet.
Die größte Fluggesellschaft American Airlines ist natürlich auch auf dem Flughafen vertreten. Aber dieser riesige Flughafen verbraucht auch sehr viel Strom und zwar 10 000€ pro Stunde. Im Moment wird das Terminal 3 gebaut, das so groß werden soll wie der Europapark. Das Terminal soll nur mit Erdwärme beheizt werden.

Nach der Bustour wurden wir am Fraport-Informationszentrum wieder von Frau Hain abgeholt. Sie hat uns daraufhin in einen Raum geführt, in dem sie uns insbesondere von den Arbeitsmöglichkeiten bei der Fraportgesellschaft berichtet hat. Die Fraport ist eine Betreibergesellschaft, die nicht nur in Frankfurt vertreten ist, sondern schon auf der ganzen Welt verteilt ist. Die Fraport verdient ihr Geld zum Beispiel mit der Vermietung von Gebäuden und Shops auf dem Frankfurter Flughafen(230 Shops) und wie schon vorhin genannt, mit Start-und Landegebühren von Flugzeugen. Aber die Fraport macht natürlich noch mit den verschiedensten anderen Dingen Geld. Die Fraport ist außerdem eine Aktiengesellschaft die an der Börse vertreten ist.

Von den 80 000 Mitarbeitern am Flughafen sind 20 000 Fraport-Angestellte. Die Fraport bietet Pflichtpraktika an, zum Beispiel für normale Schüler, Hochschüler oder auch Fachoberschulschüler. Außerdem kann man sich auch für ein Trainee-Programm bewerben oder für eine ganz „normale“ Berufsausbildung. Pro Jahr gehen bei der Fraport ca.4000 Bewerbungen ein und nur 110 davon werden genommen.
Voraussetzungen bei der Fraport sind, dass die Kopfnoten nicht schlechter als ausreichend sind, in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch man auch nicht schlechter als ausreichend hat und dass man keine unentschuldigten Fehlzeiten im Zeugnis vorweist. Softskills, also persönliche Voraussetzungen, wie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sollten auch vorhanden sein. Die Fraport bietet auch an, dass man während seiner Ausbildung noch sein Fachabitur absolvieren kann.

Für Schüler mit einem HSA gibt es bei der Fraport technische Ausbildungsberufe. Für Schüler mit einem RSA wird eine große Anzahl an kaufmännischen Ausbildungsberufen angeboten und alle technischen Berufe, die man auch mit einem HSA absolvieren kann. Mit dem Abi kann man alle technischen Ausbildungsberufe machen und bei verschiedenen noch den Bachelor und natürlich auch alle kaufmännischen Berufe, die die Fraport anbietet.

Was recht besonders bei der Ausbildung bei der Fraport ist, ist, dass man 1 Jahr Übernahmegarantie hat. Die Ausbildungsvergütung fängt im erstem Jahr bei 850€ an und steigert sich pro Jahr um 50€ bis zu 1000€. Während der Ausbildung bietet die Fraport auch noch sehr viele andere Möglichkeiten um Teamfähigkeit und Wissen über den Betrieb weiter auszubauen.

Die Bewerbung soll wie folgt ablaufen:

- Zuerst wird man eine Onlinebewerbung ausfüllen müssen und dazu seine letzten zwei Zeugnisse, einen Lebenslauf und Zeugnisse von absolvierten Praktika oder Auslandserfahrungen mitschicken.
- Nach der Auswertung der Bewerbung wird ein Onlinetest durchgeführt, woraufhin man dann zu einem praktischen Test bei der Fraport selbst eingeladen wird.
- Nach einem erfolgreichen Einstellungstest kommt dann ein persönliches Gespräch, das teilweise in Gruppen abläuft und zuallerletzt wird entschieden, ob sie als Azubi genommen werden oder nicht.

Gegen Ende der Präsentation von Frau Hain haben sich noch weitere Azubis zur Arbeit bei der Fraport geäußert, welche ausschließlich positiv waren.

Gegen 12:00 Uhr mittags wurden wir am Terminal 1 wieder entlassen.