Besuch der Frankfurter Sparkassen

Ein Bericht von Darion aus der 10a über den Besuch der Frankfurter Sparkassen

Der Berufsorientierungskurs der 10. Klassen hat sich um neun Uhr vor der Hauptstelle der Frankfurter Sparkasse in der neuen Mainzer Landstraße pünktlich getroffen.

Nach einer kurzen Vorstellung des Sparkassenreferenten Herrn Thomas Walther, durften wir es uns in einem Konferenzraum gemütlich machen. Erstmals machte er uns klar, dass er früher auch einmal Bänker gewesen sei und dass er jetzt für Kommunikation und Veranstaltungen tätig sei. Außerdem wurde uns berichtet, dass die Sparkasse im Interesse der Gemeinnützigkeit handeln muss, was der Grund dafür ist, dass man sie oft als Sponsor sieht.

Anschließend wurde uns eine Einleitung zum Thema Kontoführung/Girokonto usw. gegeben. Äußerst interessant ist der Fakt gewesen, dass man 2-3-mal mehr Geld von dem Konto überziehen und somit ausleihen darf. Im Einzelfall kann man mit Bankberatern davon abweichen. Oft denkt die Bevölkerung, dass hohe Zinsen aufgezwungen werden, aber die Überziehung des Kontos liegt gerade einmal bei 10 Prozent innerhalb eines Jahres bei der Sparkasse. Im Gegensatz dazu liegt der Sparzins auf normalen Konten bei 0.02 Prozent und bei Jugendkonten 0.2 Prozent. Vor Diebstählen muss man sich immer schützen und auf Anonymität des Kontos achten und gegebenenfalls bei Diebstahl sofort das entsprechende Konto über die Nummer 116 116 sperren lassen.

Nach dieser Unterrichtung machten wir eine Pause, in der wir zum internen Restaurant eingeladen wurden, um Snacks zu verzehren und etwas zu trinken. Gegen 11 Uhr beschäftigten wir uns mit dem Thema Investment und inwiefern das mit der Bank zusammenhängt. Investieren kann man in Aktien oder in Immobilien. Gewiss sollte einem Bankkunden jedoch sein, dass es spekulativ ist und man keine 100% Sicherheit hat, Gewinn zu erzielen.

Berater bei einer Bank bieten dem Kunden Service an und schlagen Investments vor, die den Wünschen des Käufers entsprechen und entgegenkommen. Einer der letzten Themen war die Frage, ob Thomas Walther es sinnvoll findet Bargeld abzuschaffen und somit Banken die völlige Kontrolle über Bankkunden zu geben. Er persönlich hält den Vorschlag einerseits für sehr schwierig in der Organisation und anderseits hält er nichts davon, weil eine übertriebene Kontrolle entsteht. Die Banken hingegen würden sich das Abschaffen wünschen und davon immens profitieren.

Dann sprachen wir über Kaufverträge und dass z.B. ein Internetkauf für eine Person unter 18 gültig ist, aber eine Kontrolle über das Internet fast unmöglich ist, wie zum Beispiel bei Produkten, die nur für Volljährige bestimmt sind. Außerdem schützt man sich vor Hackern und Internetbetrügern, wenn man bei der Internetseite ein https vorfindet. Der Unterschied zwischen http und https liegt daran, dass jede Information geschützt ist und kontrolliert wird.

Nach spannender Unterhaltung und vielen Fragen hat Herr Walther den Tag beendet und wir haben uns verabschiedet.

Darion Wren 10A