Auswertung des Betriebspraktikums in der Klasse 9e

Ein Bericht von Saida und Nicole aus der 9E

Am Freitag den 07.12.2018 befragte Herr Reinke die Klasse 9e zu ihrem Betriebspraktikum.

Die Befragung lief folgendermaßen ab: Auf dem Boden gab es zwei Markierungen, eine positiv/ja und eine negative/nein. Wenn die Schüler/innen die folgenden Fragen mit ja beantworten konnten, stellten sie sich auf die positive und wenn dem nicht so war, auf die negative Markierung.

Die erste Frage von Herr Reinke lautete, ob den Schüler/innen das Betriebspraktikum gefallen hatte. Daraufhin stellten sich 19 der insgesamt 21 Schüler/innen auf die positive Markierung, während sich 3 Schüler/innen auf die negative Markierung stellten. Wir befragten zuerst die Schüler/innen, welche auf der positiven Markierung standen, weswegen ihnen das Betriebspraktikum gefallen hatte. Die häufigste Antwort war, dass die Mitarbeiter und Betreuer sehr freundlich waren und die Aufgabenstellung sehr interessant und abwechslungsreich war. Ein Schüler, der in einem Hotel sein Betriebspraktikum absolvierte, war unzufrieden, weil sich die Betreuer nicht ausreichend mit ihm auseinandergesetzt hatten und er dadurch wenig Neues lernte. Die nächste Frage war, ob die Erwartungen der Schüler gegenüber dem Betrieb erfüllt wurden. Bei dieser Frage stellten sich 18 Schüler/innen auf die positive Markierung mit der Begründung, dass sie den Beruf schon vorher kannten und wussten, was sie erwartete. Drei der Schüler/innen stellten sich in die Mitte, da sie sich unsicher waren.

Die Frage, ob alle gut behandelt wurden, wurde von den Schüler/innen ganz klar mit „Ja“ beantwortet. Jeder bekam Aufgaben, die er lösen könnte und hatte genügend Zeit, um die Aufgaben zu bearbeiten. Manche Praktikanten wurden sogar wie Azubis behandelt. Ob die Schüler/innen durch das Praktikum ihrem Berufswunsch nähergekommen seien, war die nächste Frage. Dafür soll das Betriebspraktikum helfen. Die Antwort ergab, dass sich 4 Schüler/innen unsicher waren. 17 Schüler/innen seien ihrem Berufswunsch näher gekommen und hätten jetzt eine bessere Vorstellung, was sie genau machen wollten. 20 Schüler/innen haben im Betriebspraktikum etwas Neues dazugelernt. Dabei gab es nur eine/n Schüler/in, der/die einer anderen Meinung war und nichts Neues dazu gelernt habe.

Auf der Carl-von-Weinberg werden insgesamt zwei Betriebspraktika angeboten. Das erste findet in der achten Klasse statt und das zweite in der neunten Klasse. Ob es noch ein drittes Praktikum in der zehnten Klasse geben sollte, war die letzte Frage, die wir den Schüler/innen stellten. 17 Schüler/innen bejahten dies, weil sie es befürworteten, weitere Erfahrungen sammeln zu können. Außerdem würden die Schüler/innen mit höherem Alter das Praktikum ernster nehmen und sich detailliert über die Betriebsabläufe informieren. 4 Schüler/innen waren hingegen dafür, dass man die Zeit in der zehnten Klasse anstelle eines weiteren Praktikums für schwere Unterrichtsthemen nutzen sollte. Denn in der zehnten Klasse stehen die Realschulabschlussprüfungen an.
Abschließend lässt sich sagen, dass, das Praktikum von der Mehrheit der Schüler/innen positiv bewertet wurde.